Sonderausstellung

September 5, 2014



Die Sprache der Blumen

Prachtvolle Farben, magische Formen
Sonderausstellung 25. bis 27. September


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Blumen sind Emotionen: Farben und Düfte, Muster und Tausende Phantasien sind seit Jahrhunderten mit Ihnen verbunden. Kein Wunder also, dass die herrliche Welt der Flora auch in die Literatur, Musik und Bildende Kunst einfließt. Seit den Anfängen der Menschheit geben Blumen unverzichtbare Impulse und grosse Anregungen. Das gilt für die sympathische floristische Kunst ebenso wie für die prachtvollen Teppichwelten. Über die Sprache der Blumen berichtete Lady Mary Wortley Montagu bereits Mitte des 18. Jahrhundert bei einem längeren Aufenthalt in der Türkei über die Kommunikation per Blüten in orientalischen Harems und löste damit eine regelrechte Mode in der westlichen Welt aus. Damals war alles sehr viel mehr reglementiert als heutzutage. Man durfte nicht einfach alles aussprechen, was man dachte. Kein Wunder dass sich „SELAM“, wie die Blumensprache damals hieß, bald großer Beliebtheit erfreute. Besonders für die Liebenden schien diese romantische Art, seine Gefühle auszudrücken, wie gemacht. Jede Blume bekam ihre Bedeutung, man konnte damit  Geheimnisse austauschen und sogar Rendezvous zu bestimmten Zeiten verabreden.

Adil Besim - Edition SAMANGAN, Afghanistan. Format: 208 x 152 cm - In der Mythologie des Zoroastrismus galt der kegelförmige Baum als Sinnbild der Unsterblichkeit. Der Teppich zeigt einen blühenden Garten mit sechs Zypressen, welche die Verbindung der Erde zum Paradies symbolisieren.Ursprünglich stammt die Zypresse aus dem Nordiran und Syrien, von wo sie auf die Griechischen Inseln und in den ganzen Mittelmeerraum gelangte.Adil Besim – Edition SAMANGAN, Afghanistan. Format: 208 x 152 cm
In der Mythologie des Zoroastrismus
 galt der kegelförmige Baum als Sinnbild der
 Unsterblichkeit. Der Teppich zeigt einen blühenden
 Garten mit sechs Zypressen, welche die Verbindung
 der Erde zum Paradies symbolisieren.Ursprünglich
 stammt die Zypresse aus dem Nordiran und Syrien,
 von wo sie auf die Griechischen Inseln und in den
 ganzen Mittelmeerraum gelangte.

Der Orient und die Wiedergabe von Blumen und Blüten in der Teppichknüpfkunst zählen zu den Anfängen dieser symbolischen Blumensprache, obwohl die Auslegung manchmal unterschiedliche Bedeutung ausdrückt. Wenn Sie mehr über diese geheimnisvolle Welt der Sprache der Blumen erfahren wollen, sind Sie uns gerne willkommen.  Ausserdem zeigt Ihnen ADIL BESIM eine einzigartige Präsentation alter und antiker Teppiche sowie die neuesten Trends am Einrichtungssektor aus eigener Produktion.

Sandner_web

Gärtnerei Sandner , Stiftstraße 3a, 4490 Sankt Florian

Programm:

Vernissage mit Vortrag
„Wie Blumen in der Wüste, die Sprache der Blumen“
Donnerstag, 25. September 18.30 Uhr
Prof. Ferdi Besim, Seniorchef von Adil Besim führt Sie in die faszinierende Welt der Blumensprache, deren Ursprung  in der Orientalischen Palastkultur verankert ist.

Teppichseminar mit Ferdi Besim
Freitag, 26. September 18.30 Uhr
Aus Steppe und Oase, Knüpf und Webkunst aus Südpersien, Diavortrag mit Knüpfbeispielen der Nomadenteppiche aus den südlichen Iran von Isfahan bis Schiraz.
Sie können auch einen eigenen Teppich zur kostenlosen Besprechung zum Seminar mitbringen.

Die Ausstellung ist am Donnerstag von 18-21 Uhr,
am Freitag von 9-21 Uhr und am Samstag von 9-17 Uhr geöffnet!

Gärtnerei Sandner , Stiftstraße 3a, 4490 Sankt Florian

Eintritt frei.

Adil Besim Orientteppiche |
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